Schnelles Internet für die Gemeinde Denklingen

Glasfaserausbau in der Gemeinde Denklingen

In Denklingen erhalten das neue Wohnbaugebiet "An der Obstwiese" und das neue Gewerbegebiet "Südlich der Epfacher Straße" Glasfaser bis an die Grundstücksgrenze.

Mit Hilfe des zweiten Förderprogrammes des Freistaates Bayern werden folgende Gebiete in der Gemeinde Denklingen mit Glasfaser bis an die Grundstücksgrenze erschlossen:

  • Dienhausen
  • Weihertalsiedlung
  • Menhofen
  • Ziegelstadel
  • Wies
  • Dr.-Manfred-Hirschvogel-Straße
  • VIA CLAUDIA 63 und 65
  • Forchau
  • Römerau
  • Neuhof
  • Guttenstall
  • Lustberg

Mit so einer Glasfasererschließung ist eine Versorgung des Grundstücks gegeben, die mit großer Geschwindigkeit Telefon-, Internet- und Fernsehdienste zur Verfügung stellt; außerdem stellt dieser Anschluss die höchste Qualitätsstufe hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit dar, die heute vorstellbar ist.

Was bedeutet das für die Grundstückseigentümer?

1. Soweit sie ein Wohngrundstück in den o. a. Ausbaugebieten haben, wird die Telekom auf Sie zukommen und Sie fragen, ob Sie einen Anschluss wollen. Wenn nein, wird der Anschluss an die Grundstücksgrenze gelegt und nicht weiter. Die Gemeinde Denklingen empfiehlt Ihnen aber, den Anschluss zu nehmen. Denn aufgrund des Vertrages zwischen Telekom und Gemeinde werden Sie ihn nie wieder so preisgünstig bekommen. Letztendlich ist das aber ihre freie Entscheidung.

2. Da die Ausbaugebiete sehr weit voneinander verstreut liegen, müssen Kabeln über Land verlegt werden. Grundsätzlich werden hierzu die gemeindlichen Flurstücke benutzt. Immer ist das aber nicht sinnvoll. Wir bitten deshalb die Eigentümer der landwirtschaftlichen Grundstücke, der Telekom, wenn sie fragt, die Erlaubnis zu geben, das Grundstück zur Leitungsverlegung benutzen zu dürfen. Wenn die Telekom diese Erlaubnisse nicht bekommt, ist zu befürchten, dass (neu) asphaltierte Feldwege benutzt werden.

Hinweis: Im Rahmen der Bundesförderung hat die Gemeinde für das Verlegen von Leerrohren für eine künftige Glasfasererschließung bis zum Grundstück einen Masterplan erstellen.
Dieser ist notwendig, da es sich nicht um „einfache“ Leerrohre handelt sondern um einen Microröhrchenverband. Dieser Microröhrchenverband muss die Lage und Anzahl sowohl den Versorgungsanschluss der jeweiligen Straße als auch die betroffenen Hausanschlüsse (Microröhrchenabzweigung) berücksichtigen.
Der Masterplan wird zu 100% seitens der Bundesrepublik Deutschland gefördert. Der Gemeinderat hat die Gemeindeverwaltung beauftragt in Zukunft bei Baumaßnahmen dafür Sorge zu tragen, dass das Mitverlegen von Microröhrchenverbänden mit ausgeschrieben bzw. mit angeboten wird.